ACHTSAMER UMGANG MIT KINDERKUNST,
WIE GEHT DAS?
Meine 5 WIEs?
EINE HÄUFIG GESTELLTE
FRAGE:
"Was, wenn ein Kind gar nicht aufhören möchte zu malen?"
Entscheidend ist für mich zunächst die Beobachtung: Ist das Kind in einen kreativen Prozess vertieft und entwickelt durch Wiederholungen und kleine Veränderungen eine Bildserie? Oder geht es ihm zunehmend darum, möglichst viele Bilder zu produzieren – vielleicht auch, weil die Anzahl der Werke Aufmerksamkeit und Anerkennung bringt? Ich versuche, meine Beobachtung zunächst wertfrei zurückzumelden: „Ich sehe, du hast viele Bilder gemalt. Bei deinen ersten Bildern hast du dir viel Zeit genommen und sehr genau gearbeitet. Die letzten Bilder sind viel schneller entstanden.“ Erst dann frage ich vorsichtig nach: „Ist es dir wichtig, viele Bilder mit nach Hause zu nehmen?“ So kann ich herausfinden, was hinter dem Tun steckt, und gegebenenfalls behutsam intervenieren.
Entscheidend ist für mich zunächst die Beobachtung: Ist das Kind in einen kreativen Prozess vertieft und entwickelt durch Wiederholungen und kleine Veränderungen eine Bildserie? Oder geht es ihm zunehmend darum, möglichst viele Bilder zu produzieren – vielleicht auch, weil die Anzahl der Werke Aufmerksamkeit und Anerkennung bringt? Ich versuche, meine Beobachtung zunächst wertfrei zurückzumelden: „Ich sehe, du hast viele Bilder gemalt. Bei deinen ersten Bildern hast du dir viel Zeit genommen und sehr genau gearbeitet. Die letzten Bilder sind viel schneller entstanden.“ Erst dann frage ich vorsichtig nach: „Ist es dir wichtig, viele Bilder mit nach Hause zu nehmen?“ So kann ich herausfinden, was hinter dem Tun steckt, und gegebenenfalls behutsam intervenieren.